Dividende - was ist das eigentlich?
Der Begriff Dividende stammt wie viele unserer Fremdwörter
aus dem Lateinischen – das Verb dividere heißt teilen. Und geteilt wird bei der
Dividende tatsächlich etwas, nämlich der Gewinn einer Aktiengesellschaft.
Wie viel Gewinn pro Aktie verteilt wird, beschließen die Aktienbesitzer, die sog. Aktionäre,
einmal jährlich auf der Hauptversammlung selbst.
Das setzt aber voraus, dass das Unternehmen Gewinne
erzielt hat. Bei Verlusten wird natürlich keine Dividende ausgeschüttet, keine
Dividende = keine Rendite.
Wird beispielsweise beschlossen, dass eine Dividende
von 5 Euro pro Aktie gezahlt wird, dann bekommt jemand, der zum Stichtag 1000
Aktien des betreffenden Unternehmens besitzt, 5.000 Euro ausbezahlt.
Dies entspricht in der Regel einer Rendite irgendwo zwischen
4 und 8 Prozent, je nach Aktie.
Dividenden werden unabhängig vom Aktienkurs bezahlt;
Kursgewinne sind zusätzlich möglich bei Verkauf.
Dividenden sich selbstverständlich
einkommenssteuerpflichtig.
Gegenüber Sparbuchzinsen haben Dividenden Vor- und Nachteile.
Wie erwähnt werden Dividenden nur gezahlt, wenn die AG im vergangenen
Geschäftsjahr Gewinne gemacht hat, bei einem Sparbuch gibt es dagegen
grundsätzlich Zinsen. Doch diese liegen mit zurzeit um die 1% erheblich unter
der offiziellen Inflationsrate von 2-3%. Man spart zwar Geld, aber wegen der
Teuerung kann man dafür von Jahr zu Jahr weniger kaufen.
Das Risiko, einen Teil seines Anlagevermögens in
Aktien zu investieren, wird also mit einer möglichen höheren Rendite im meist mittleren einstelligen Bereich belohnt.
Natürlich können Aktien auch vollkommen wertlos werden, aber bei geschickter
Anlage in gewinnsichere sog. Blue Chips (ihren Markt dominierende Konzerne) ist dies eher gering.
Auch
interessant: Dividenden steuerfrei kassieren: http://www.jeden-tag-reicher.com/as-dividende.html.
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